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Theoretische Grundlagen und Arbeitsweise: Die Suche nach Individuen und deren Spuren, bzw. Wegstrecken ist Hauptaufgabe des Mantrailing. Diese recht junge Form der Personensuche stammt aus Amerika. Hierzu wurden in den Änfängen vor allem Schweißhunde, wie Bloodhounds auf den menschlichen Geruch geprägt damit diese den Weg eines Verbrechers verfolgen konnten. Dabei spielen Stoffe, die beim Zersetzen von z.B. abgefallenen Hautschuppen entstehen eine große Rolle, so dass die Mantrailer auch nach längerer Zeit noch den richtigen Weg finden können. Der Unterschied zum klassichen Fährtenhund besteht darin, dass sich dieser nach den Spuren im Boden richtet, der Trailer rein nach der individualen Witterung. Doch auch einen Fährtensuchhund kann man über ein spezielles Training zur Suche nach Individualgerüchen als Differenzierungsarbeit einsetzen. Dies beweist uns das Konzept des Rettungshundezuges des ASB RV Magdeburg.
Praxis: In Einsätzen sind Trailer und andere Spürhunde, die nach Individualgeruch arbeiten oft die ersten, die am letzten bekannten Aufenthaltsort der gesuchten Person mit der Arbeit beginnen. Hierbei werden oft die Diensthunde der Polizei sowie die geprüften Mantrailer und Individualfährtenhunde unserer Partner eingesetzt. Meist können diese Teams nicht den Verlauf des gesamten Weges rekonstruieren, so dass zumindest eine Richtungsweisung zur näheren Bestimmnung eines eventuellen Aufenthaltsortes möglich ist. Ab diesem Zeitpunkt erfolgt er Einsatz von Flächen- suchhunden. In Urbanen Gebieten, in denen der Einsatz von Flächensuchern aufgrund der Nichtunterscheidung von gesuchtem und allgemein anwesenden Menschen nicht möglich ist, arbeiten die Fährten- und Mantrailerteams allein. Hierbei ist eine sehr professionelle Ausbildung wichtig, um den einzelnen gewünschten Geruch bis zum Erfolg ausarbeiten zu können.
Wir freuen uns, seit Anfang des Jahres 2011 die erfahrene Hundeführerin und Ausbilderin im Bereich Mantrailing, Ariane Konrad, in unseren Reihen zu wissen. Somit ist es uns nun möglich, auch diese Sparte des Rettungshundewesens kompetent abzudecken.
Zudem setzen wir weiterhin auf die klassische Rettungshundearbeit im Bereich Flächensuche, da diese ein sehr gutes Mittel ist, wenn die richtigen Suchgebiete erkannt werden. Zudem sind Ausbildungskonzepte und Einsetzbarkeit wesentlich besser erforscht. Sie haben sich in der Praxis seit Jahrzehnten bewährt und werden ständig weiterentwickelt und verbessert.
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